Fremdkapitalinvestments in der Assekuranz

Die aktuellen ökonomischen und regulatorischen Rahmenbedingungen – wie das Niedrigzinsniveau und zunehmende Volatilitäten einerseits sowie Garantieverpflichtungen und die Erfüllung regulatorischer Anforderungen andererseits – stellen Versicherungsunternehmen sowie Pensionseinrichtungen auch und vor allem im Asset Management vor große Herausforderungen. Es besteht eine neue Notwendigkeit, zur Rendite-Risiko-Optimierung geeignete Assetklassen zu identifizieren, innovative Möglichkeiten zu prüfen und ggf. Anpassungen in der Asset-Allocation vorzunehmen.

Eine differenzierte Auseinandersetzung mit diesem Wandel und dessen Bedeutung für die Praxis bildet die Grundlage für die Studie „Fremdkapitalinvestments in der Assekuranz: Bestandsaufnahme, Potenziale, Restriktionen und Herausforderungen“. Durchgeführt wurde die Studie von der V.E.R.S. Leipzig GmbH in konzeptioneller Zusammenarbeit und im Auftrag der Commerzbank AG sowie unter der Schirmherrschaft und der persönlichen Mitwirkung von Herrn Prof. Dr. Fred Wagner, Institut für Versicherungslehre an der Universität Leipzig.

Mit der Studie wurde ein umfassender Überblick zur Bedeutung ausgewählter alternativer Assetklassen angestrebt. Dabei lagen die Schwerpunkte der Studie zum einen auf der Analyse des aktuellen Investitionsverhaltens. Zum anderen wurden die Perspektiven und Anforderungen der Unternehmen speziell mit Blick auf Fremdkapitalinvestments in Erneuerbare Energien, Real Estate, Corporates und Infrastruktur erfragt und Einschätzungen zu relevanten Investmentkriterien ermittelt.

Die Untersuchung umfasst 30 Interviews, die von Mai 2014 bis März 2015 mit den Verantwortlichen für die Kapitalanlagen von 19 Versicherungsunternehmen und weiteren elf Pensionseinrichtungen durchgeführt wurden. Im Juli 2015 fand die Studie ihren Abschluss.

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Katharina Vollmer, M.Sc.

Projektleiterin

Studien

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