Innovationen für die 
Finanzdienstleistungsbranche

Wir sind ein zentraler Impulsgeber für die deutsche Assekuranz. Durch praxisnahe Forschung, Marktanalysen, exklusive Veranstaltungen und passgenaue Weiterbildung fördern wir den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis.

Über die V.E.R.S. Leipzig GmbH

Ihr Einstieg in die Welt der Finanzdienstleistungen


Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 hat sich die V.E.R.S. Leipzig GmbH zu einem wichtigen Impulsgeber für die deutsche Assekuranz entwickelt.


Durch anwendungsorientierte Forschung, Markt- und Branchenanalysen, exklusive Veranstaltungsreihen und individuell zugeschnittene Weiterbildungsmaßnahmen fördern wir den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis und denken aktuelle Themenbereiche der Finanzdienstleistungsbranche weiter.


Dabei profitieren wir von einer einzigartigen Kombination aus theoretischem Wissen, das durch die enge Kooperation mit dem Institut für Versicherungswissenschaften an der Universität Leipzig gewährleistet wird, sowie einem hohen Maß an Sachkenntnis und Erfahrungswerten, das mit Hilfe eines einmaligen Praxis-Netzwerks und vielfältigen Praxis-Projekten sichergestellt wird.


Zu unseren wesentlichen Leistungen zählt die Organisation branchenspezifischer Tagungen und Messen für die Entscheidungsträger:innen und Vordenker:innen aus der Versicherungswirtschaft. Unsere empirischen Forschungsprojekte und detaillierten Marktanalysen schaffen zudem eine solide Grundlage für das Erkennen aktueller Entwicklungen und Trends. Damit bieten sie Ansatzpunkte für nachhaltige Innovation.

Weiterbildung. Austausch. Insights.

Unsere Schwerpunkte

Neuigkeiten, Einblicke und Branchentrends.

HIGHLIGHTS

STUDIE

Resilienz im Target Operating Model – Druck durch demografischen Wandel

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BRANCHENMONITORE 2025

Benchmarkanalyse der größten Lebens-, Kranken- & Kompositversicherer

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INNOSCORE

Studie zur Digitalkompetenz von Versicherungen

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von Maik Entrich 22. Mai 2026
Markteintritte, Produktausbau und erste Risse im Wachstumsmodell: Im März zeigt sich, wie unterschiedlich sich InsurTechs im aktuellen Marktumfeld entwickeln. Das Start-up-Radar Update bündelt die wichtigsten Bewegungen für den Monat März. Neodigital löst Assekuradeurs-Tochter auf Die Neodigital Versicherung hat ihre Assekuradeurs-Tochter Situative GmbH aufgelöst und zieht sich damit aus dem Geschäft mit den situativen Versicherungen zurück. Der Assekuradeur hatte sich auf kurzfristige sowie anlassbezogene Versicherungsprodukte spezialisiert, etwa für Veranstaltungen oder Rennsport-Events. Nach Angaben von Neodigital selbst haben sich die Erwartungen an die Nachfrage nach entsprechenden Kurzzeitversicherungen jedoch nicht erfüllt. Die Entwicklung verdeutlicht einmal mehr die Herausforderungen spezialisierter Embedded-Insurance- und On-Demand-Modelle in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld. Getolo expandiert nach Spanien Nach einem erfolgreichen Start in Frankreich setzt das Berliner InsurTech Getolo gemeinsam mit DA Direkt seinen internationalen Wachstumskurs unter dem Dach der Zurich Gruppe Deutschland fort und bringt seine digitale Tierkrankenversicherung nun auch nach Spanien. Das Unternehmen bietet vollständig digitale Versicherungslösungen für Haustiere an und setzt dabei auf eine einfache, digitale Customer Journey. Mit dem Markteintritt in Spanien erweitert Getolo seine Präsenz im europäischen Markt und adressiert die wachsende Nachfrage nach digitalen Tier-Versicherungsangeboten. hector digital stellt Insolvenzantrag Der Assekuradeur hector digital war bisher bei der Neodigital Autoversicherung für die Vertrags- und Schadenbearbeitung verantwortlich. Ende März hat das Unternehmen nun Insolvenz angemeldet. Wie kam es zur Insolvenz des Kfz-Versicherungsdienstleisters? Neodigital hatte die Verträge mit dem Assekuradeur fristlos gekündigt. Grund laut dem Kfz-Versicherer waren nicht erbrachte vertragliche Leistungen des Dienstleisters. Durch die Kündigung hatte hector digital seine Geschäftsgrundlage verloren. Stattdessen ist nun die Neodigital Versicherung AG mit den bisherigen Aufgaben von dector digital beauftragt worden. Cosmos Direkt intensiviert digitale Kundenbetreuung Der Direktversicherer CosmosDirekt, eine Tochter der Generali Deutschland, intensiviert seine digitale Kundenbetreuung: Seit Anfang April können Kundinnen und Kunden Glas- und Hagelschäden an ihren Fahrzeugen über die neue KI-Assistentin „Stella“ melden. Über ein Dialogsystem erfasst „Stella“ alle relevanten Schadensinformationen und sorgt so für einen unkomplizierten Prozess. Am Ende des Dialogs fasst der Bot alle Angaben automatisch in einer Schadensmeldung zusammen, die von den Kunden geprüft und bestätigt wird. Der Service ist rund um die Uhr verfügbar und ergänzt bestehende Kanäle wie Online-Formulare und Telefonie. HDI Global schließt neue Kooperation Der Industrieversicherer HDI Global setzt künftig auf meas proprietäres, versicherungsspezifisches Sprachmodell und den Insurance Industry Knowledge Graph. Die Lösungen sollen fachlichen Kontext bereitstellen und die Interpretation, Extraktion sowie Weiterleitung von Underwriting- und Schadendaten unterstützen. Ziel ist es, Mitarbeitende von datengetriebenen, repetitiven Aufgaben zu entlasten, damit sie sich stärker auf wertschöpfende Tätigkeiten in der Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern konzentrieren können. Die finale Entscheidung verbleibt aber bei den Mitarbeitenden. Zurich führt KI-Plattform im Underwriting ein Die Zurich Insurance Group weitet den Einsatz der KI-Plattform des InsurTechs Cytora auf ihre globalen Underwriting-Aktivitäten aus. Ziel ist es, Daten aus unterschiedlichen Quellen automatisiert auszuwerten und Underwriting-Prozesse effizienter zu gestalten. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sollen Risiken schneller analysiert und Entscheidungen konsistenter getroffen werden. Die Zusammenarbeit verdeutlicht die zunehmende Bedeutung KI-gestützter Plattformen für die Digitalisierung und Skalierung internationaler Versicherungsprozesse.
von Juliane Bormann 21. Mai 2026
In der aktuellen Ausgabe von #fredwagner begrüßte Prof. Dr. Fred Wagner Dr. Guido Bader , Vorsitzender des Vorstands der Stuttgarter Versicherungsgruppe und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der SDK Versicherungsgruppe . Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die jüngst verabschiedete Altersvorsorgereform mit besonderem Fokus auf das neue Altersvorsorgedepot und dessen Auswirkungen auf die Lebensversicherungsbranche. Zu Beginn wurde die grundlegende Frage diskutiert, welche Rolle die gesetzliche Rente künftig noch einnehmen kann. Im Interview wurde deutlich, dass die gesetzliche Rentenversicherung aus Sicht der Branche langfristig vor erheblichen finanziellen Herausforderungen steht und künftig stärker als Basisabsicherung verstanden werden müsse. Vor diesem Hintergrund gewinne die ergänzende betriebliche und private Altersvorsorge weiter an Bedeutung. Ein weiterer Gesprächsschwerpunkt lag auf der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Diskutiert wurden die bislang geringe Durchdringung insbesondere im Mittelstand sowie mögliche Lösungsansätze, um die bAV attraktiver und einfacher zugänglich zu machen. Dabei standen unter anderem Opt-out-Modelle, vereinfachte Durchführungswege sowie portable und leicht verständliche Produktlösungen im Fokus. Aus Sicht von Dr. Guido Bader wird insbesondere die Reduzierung von Komplexität entscheidend dafür sein, die betriebliche Altersvorsorge künftig breiter in der Praxis zu etablieren. Prof. Dr. Wagner und Dr. Bader kamen auch auf die geplante Reform der privaten Altersvorsorge zu sprechen, insbesondere das neue Altersvorsorgedepot einschließlich des vorgesehenen Standardprodukts. Mit der Reform rücken kapitalmarktorientierte Lösungen stärker in den Vordergrund. Gleichzeitig verlieren klassische Elemente der staatlich geförderten Altersvorsorge, wie lebenslange Rentenleistungen oder umfassende Garantien, an Bedeutung. Thematisiert wurden hierbei auch die Ausgestaltung und mögliche Auswirkungen des im Rahmen der Reform vorgesehenen Standardprodukts. Fragen zur praktischen Umsetzung, zur Rolle des Staates als Anbieter und Regulierer sowie zu möglichen Wettbewerbsverzerrungen standen im Mittelpunkt. Zugleich wurde deutlich gemacht, dass Versicherer weiterhin auf flexible Vorsorgelösungen mit unterschiedlichen Garantievarianten, umfangreicher Fondsauswahl und Wahlmöglichkeiten zwischen Auszahlungsplan und lebenslanger Rente setzen wollen. Dabei wurde die Frage aufgeworfen, ob die Abkehr von einer verpflichtenden lebenslangen Rentenzahlung sozialpolitisch sinnvoll ist. Kritisch betrachtet wurde vor allem die Möglichkeit, dass geförderte Vorsorgeprodukte künftig lediglich Auszahlungspläne bis zum 85. Lebensjahr vorsehen können. Es wurde betont, dass die Absicherung des Langlebigkeitsrisikos weiterhin eine zentrale Stärke der Versicherungswirtschaft darstellt. Zusätzlich wurde der zunehmende Wettbewerb zwischen Versicherern, Fondsanbietern und digitalen Neobrokern diskutiert. Während kostengünstige ETF Lösungen und digitale Plattformen insbesondere jüngere Zielgruppen ansprechen, wurde gleichzeitig hervorgehoben, dass ein großer Teil der Kund:innen weiterhin einen hohen Beratungsbedarf habe. Die Versicherungswirtschaft sieht ihre Stärken daher insbesondere in der persönlichen Beratung, der Flexibilität der Produkte sowie in der Kombination aus Kapitalmarktchancen und Absicherungsleistungen. Abschließend wurde auch die Rolle von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz in der Versicherungsbranche beleuchtet. KI-Anwendungen kommen bereits heute unter anderem bei Schrifterkennung, Sprachanalyse, Protokollierung und im Kundenservice zum Einsatz. Gleichzeitig wurde hervorgehoben, dass technologische Entwicklungen die persönliche Beratung künftig ergänzen, aber nicht vollständig ersetzen werden.
von Maik Entrich 31. März 2026
Markteintritte, Produktausbau und erste Risse im Wachstumsmodell: Im März zeigt sich, wie unterschiedlich sich InsurTechs im aktuellen Marktumfeld entwickeln. Das Start-up-Radar Update bündelt die wichtigsten Bewegungen für den Monat März. Cleos gewinnt INTER als Risikoträger Der digitale Assekuradeur Cleos hat im März sein Jagdversicherungsangebot ausgebaut und mit der INTER Versicherungsgruppe einen neuen Risikoträger gewonnen. Im Zuge dessen erweitert das Unternehmen seine Marke „Cleos Jagdwelt“ um eine digitale Jagd- und Sportwaffenversicherung und adressiert damit neben Jägern zunehmend auch Sportschützen. Die Produkte sind vollständig digital abschließbar und bieten sofortigen, weltweiten Versicherungsschutz, womit Cleos seine Position in spezialisierten Nischen weiter stärkt.  Onesurance startet in Deutschland Das niederländische KI-InsurTech Onesurance ist in den deutschen Markt gestartet und bietet eine datengetriebene Plattform zur Optimierung von Versicherungsprozessen. Im Fokus stehen KI-gestützte Lösungen für Vertrieb und Bestandsmanagement, mit denen Versicherer und Vermittler ihre Kundenansprache effizienter gestalten können. Mit dem Markteintritt in Deutschland zielt das Unternehmen darauf ab, seine Technologie in einem der größten europäischen Versicherungsmärkte zu etablieren und Kooperationen mit lokalen Partnern auszubauen. Stoïk ergänzt Cyberversicherung um Rechtsschutz Das InsurTech Stoïk hat seine Cyberversicherung um eine Rechtsschutzkomponente erweitert und baut damit sein Angebot aus. Die Lösung kombiniert Versicherungsschutz mit präventiven Cyber-Sicherheitsservices und deckt nun zusätzlich rechtliche Risiken im Zusammenhang mit Cybervorfällen ab. Für die Erweiterung arbeitet Stoïk mit der ROLAND Rechtsschutzversicherung zusammen. Damit reagiert das InsurTech auf die steigende Nachfrage nach ganzheitlichen Lösungen, die Prävention, Absicherung und rechtliche Unterstützung aus einer Hand bieten. wefox benötigt Notfinanzierung Das InsurTech wefox steht unter finanziellem Druck und benötigt eine kurzfristige Notfallfinanzierung in Höhe von 15 Mio. Euro. Hintergrund sind unter anderem anhaltend hohe Kosten sowie ein deutlich schwierigeres Finanzierungsumfeld, das bereits in den vergangenen Monaten zu strategischen Anpassungen geführt hat. Das Unternehmen arbeitet derzeit an Maßnahmen zur Stabilisierung seiner finanziellen Situation, während Investoren und Marktbeobachter die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen. Allianz investiert in KI-Telematik Die Allianz hat über Allianz X einen KI-Deal im Umfang von rund 350 Mio. US-Dollar abgeschlossen und stärkt damit gezielt ihr Telematikgeschäft im Kfz-Bereich. Im Zentrum steht der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Echtzeit-Risikobewertung auf Basis von Fahrdaten, wodurch Risiken präziser eingeschätzt und Schäden idealerweise vermieden werden können. Ziel ist es, sich stärker vom klassischen Schadenzahler hin zum aktiven Risikomanager zu entwickeln, was die zunehmende Bedeutung datengetriebener und präventiver Geschäftsmodelle unterstreicht. Berlin Direkt kooperiert mit Wetterheld Die Berlin Direkt Versicherung, eine Tochtergesellschaft der HanseMerkur, fungiert ab sofort als Risikoträger für die Regenversicherung des InsurTechs Wetterheld . Die Lösung von Wetterheld ermöglicht es, wetterabhängige Risiken automatisiert abzusichern, wobei Auszahlungen auf Basis definierter Wetterdaten erfolgen. Die Regenversicherung wird sowohl von Wetterheld als auch von Berlin Direkt über diverse Vertriebskanäle angeboten. Im Fokus stehen touristische Unternehmen, insbesondere Reiseveranstalter
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11. Arbeitstreffen des Leipziger Gesprächskreis Cyber

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Erstes AssetForum Stiftungen

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32. Arbeitstreffen des Leipziger Gesprächskreises "Personalmanagement"

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20. Arbeitstreffen des Leipziger Gesprächskreises „Innovationen und neue Geschäftsmodelle in der Assekuranz“

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14. Arbeitstreffen des Leipziger Gesprächskreises “Betriebliche Altersvorsorge”

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21. Arbeitstreffen des Leipziger Gesprächskreises "Industriehaftpflicht”

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5. GSN-Summit

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18:00 30. Arbeitstreffen des Leipziger Gesprächskreises “Lebensversicherung”

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